Aussellungsansicht Klingende Sammlung

Klingendes Museum

Das neue Musikmuseum in Bern

Wie tönt eine Lure, ein Serpent, ein Kontrabass-Saxophon? Welche Instrumente spielten früher zusammen in Bands und Orchestern? Und bringe ich einen Ton raus aus dem Alphorn, dem Taragot oder dem römischen Cornu?
Solchen Fragen geht die Ausstellung «C’est le vent qui fait la musique» nach. Blasinstrumente und Trommeln aus 300 Jahren können bestaunt und im Videoguide angehört werden (im Eintritt inbegriffen). Und schliesslich stehen viele Instrumente zu eigenen Spielversuchen bereit.
Das klingende Museum beruht auf der legendären und international bedeutenden Instrumentensammlung von Karl Burri, die durch eine private Stiftung gerettet und 2017 mitten in Bern neu ausgestellt wurde.

Klingendes Museum
Anno 1811 - Die Anfänge der Blasmusik in der Schweiz
bis Fr, 31.03.2028

«Anno 1811 ist die jezige Musick=Gesellschaft zusammen getretten» notierte ein Musiker der Rorschacher Blasmusik in sein Notenbuch. Vor 200 Jahren formierten sich vielerorts Harmoniemusiken, meist mit vielen «türkischen» Perkussionsinstrumenten.

 

Im Klingenden Museum Bern sind 20 Originalinstrumente und 49 Notenbücher einer solchen Blasmusik des frühen 19. Jahrhunderts erhalten. Diese Sammlung dokumentiert als einzigartig vielschichtige Quelle die Anfänge und ersten Entwicklungen der Blasmusikkultur in der Schweiz, wie sie bis heute gepflegt wird.

 

Die Sonderausstellung «Anno 1811» vermittelt dies klingend: Nebst der Originalinstrumente und -noten mittels Videos einer Wiederaufführung dieser Musik und Dokumenten aus der Zeit.

 

Klingendes Museum
Historische Blasinstrumente und Trommeln zum Staunen und selber Ausprobieren
Videoguide d, e und f inbegriffen
Dauerausstellung