Aussenansicht Nationalbibliothek

Schweizerische Nationalbibliothek

Die Schweiz ist unser Thema

Jedes Buch, jede Zeitung, jede Zeitschrift, die seit 1848 in der Schweiz erschienen sind. Alles, was im Ausland über Schweizer Themen oder Personen veröffentlicht wird. Alle Werke von Schweizer Verfasserinnen und Verfassern, Übersetzerinnen und Übersetzern. Die Nationalbibliothek sammelt gedruckte und elektronische Publikationen von und über die Schweiz und sorgt dafür, dass sie erhalten und zugänglich bleiben.
Teil der Nationalbibliothek ist auch das Schweizerische Literaturarchiv. Es beherbergt und erschliesst Nachlässe von Autorinnen und Autoren aus allen vier Sprachregionen des Landes. Die Graphische Sammlung der Bibliothek archiviert zudem visuelle Dokumente wie Fotografien, Ansichtskarten oder Plakate.
Die Ausstellungen der Schweizerischen Nationalbibliothek beleuchten einzelne Bestände und geben Einblick in das reiche schriftliche Kulturerbe der Schweiz.

Schweizerische Nationalbibliothek
Audiowalk durch die Nationalbibliothek: LEISES RUMOREN

Gibt es ein schöneres Bild für den stillen Frieden unter den Menschen als den Lesesaal einer Bibliothek? Wir Leserinnen und Leser bleiben aber selbst in der grössten Versenkung hörbare Wesen, und gerade das vermeintlich stille Universum der Nationalbibliothek rumort gewaltig. Kommen Sie vorbei und drücken Sie Play und los geht der Audiowalk. 

 

Schweizerische Nationalbibliothek
Seen, Spiegel der Schweiz
In der Schweiz haben alle ihren See.
Do, 12.03.2026 – Fr, 05.06.2026

Grosse Wasserflächen und kleine Berggewässer: Die rund 1500 Seen der Schweiz prägen unsere Landschaft ebenso wie unsere Vorstellungswelt. Als «Wasserschloss Europas» hat sich die Schweiz um ihre Gewässer herum entwickelt, die wesentlich am wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Wandel des Landes beteiligt waren.

 

Ausgehend von den Sammlungen der Schweizerischen Nationalbibliothek tauchen wir mit der Ausstellung Seen, Spiegel der Schweiz in unsere Geschichte und unsere Mythen ein – von der Gründungslegende zur modernen Erzählung, von der Badi-Tradition zum Bau von Staumauern und künstlichen Seen. Die allgegenwärtigen Gewässer waren immer auch eine Inspirationsquelle für das künstlerische und literarische Schaffen. Es entstand ein gemeinsames Erbe, in dem sich Natur und Kultur miteinander verbinden.

 

Wie die verschneiten Berggipfel vermittelt das kristallklare Wasser unserer Seen das Bild einer sauberen, idyllischen Schweizer Landschaft, die zum wichtigen Tourismusfaktor wurde. Die Ausstellung lädt zum Reisen und Staunen ein und lässt uns die Schweizer Seen als Spiegel der Identität des Landes (wieder)entdecken. 

 

 

 

Rahmenprogramm

 

Vernissage der Ausstellung

12.3.2026, 18.00 Uhr 

Öffentliche Vernissage 

Mit dem Schriftsteller Daniel de Roulet

 

Museumsnacht

20.3.2026, von 18.00 bis 2.00 Uhr

Aktivitäten zum Thema Seen für Kinder und Erwachsene

 

Öffentliche Führungen

22.4.2026, 17.30 Uhr

Führung durch die Ausstellung mit dem Kurator Benjamin Michelet (auf Französisch)

 

28.4.2026, 17.30 Uhr

Sehnsuchtsbilder. Idyllische Postkarten und Retro-Poster

 

Von idyllischen Postkarten und Retro-Postern der Schweizerischen Nationalbibliothek bis zu charmanten Souvenirs im ALPS: Die gemeinsame Führung richtet den Blick auf inszenierte Bildwelten von Seen und zu touristischen Orten, die bis heute nach denselben Mustern fotografiert und vermarktet werden.

 

In Partnerschaft mit dem ALPS, Eintritt: Fr. 20.–

Die Besichtigung beginnt im ALPS.

 

Anmeldung: ALPS

 

TANZFEST, Performance «A SEC !»

8.5.2026, 17.30 Uhr

Vor der Performance findet eine Führung durch die Ausstellung mit dem Kurator Benjamin Michelet statt (auf Deutsch).

 

Literarische Soirée

20.5.2026, 18.00 Uhr 

Robert Walsers «Seeland»

Literarische Soirée mit Barbara Piatti, Monique Schwitter und Reto Sorg

In Kooperation mit dem Robert Walser-Zentrum

 

 

 

Öffnungszeiten

Vom 12. März bis am 5. Juni 2026

Montag–Freitag, 9–18 Uhr

 

Eintritt frei

 

Private Führungen auf Anfrage an: kultur(at)nb.admin.ch