Museum Franz Gertsch

L'art de Franz Gertsch et les expositions temporaires

Ouvert en 2002 et agrandi en 2019, le musée Franz Gertsch, avec ses espaces très épurés entièrement dédiés à l'art, est consacré à l'artiste suisse de renommée internationale Franz Gertsch. Outre l'art de Franz Gertsch, le musée situé à Burgdorf près de Berne présente régulièrement des expositions temporaires qui présentent un large éventail d'art contemporain. Des compagnons de route ainsi que des positions comparables plus récentes de Suisse et de l'étranger, mais aussi des approches opposées de la réalité sont les thèmes des expositions ; l'interface entre la peinture et la photographie constitue un autre point fort. Les gravures sur bois de grand format imprimées sur papier japonais et les peintures monumentales de Franz Gertsch réalisées à partir de 1986 constituent le noyau de la collection du musée. Le cycle d'œuvres des Quatre Saisons, réalisé entre 2007 et 2011 et exposé en permanence, est unique en son genre.

Museum Franz Gertsch
Cécile Wick. In naher Ferne
sa, 19.09.2026 – di, 29.11.2026

Im Kabinett des Museum Franz Gertsch zeigt die Schweizer Künstlerin Cécile Wick (*1954) aktuelle Werke überwiegend aus den letzten drei Jahren. Mit ihren Arbeiten auf Papier lotet die Grenzgängerin zwischen Fotografie, Malerei, Zeichnung und Druckgrafik die Möglichkeiten der von ihr verwendeten Medien aus.

 

Museum Franz Gertsch
Franz Gertsch. Blow-Up (Part II)
sa, 19.09.2026 – di, 28.02.2027

Franz Gertsch (1930–2022) gilt als Schweizer Pionier des Fotorealismus und als Meister des modernen Holzschnitts. Die Retrospektive "Franz Gertsch. Blow-Up", die in zwei Teilen im Kunstmuseum Bern und im Museum Franz Gertsch gezeigt wird, bietet eine Werkübersicht aus mehr als sechzig Jahren künstlerischen Schaffens: monumentale Gemälde der Jugend- und Musikszene aus den 1970er-Jahren, ikonische Frauenporträts aus den 1980ern, Familienbilder und Porträts von Künstlerfreund:innen, epische Landschaften und Naturaufnahmen.

 

Das Museum Franz Gertsch konzentriert sich auf ausgewählte Gemälde und Themen aus den Jahren 1970 bis 2022: Ein Raum ist der Rockpoetin Patti Smith gewidmet, die Franz Gertsch zwischen 1978 und 1979 insgesamt fünfmal porträtierte. Der zweite Raum ist dem Modell Luciano Castelli gewidmet, einem damals jungen Luzerner Künstler, den Franz Gertsch von 1971 bis 1977 in insgesamt dreizehn Gemälden darstellte. Die Werkgruppe im dritten Ausstellungsraum kreist um Irene Staub, die zum Freundeskreis von Luciano Castelli gehörte und unter dem Namen „Lady Shiva“ als Zürcher Edelprostituierte bekannt war. Im vierten Ausstellungsraum kommen grossformatige Gemälde der für Franz Gertsch zentralen Modelle Johanna (1983–1985) und Silvia (1998–2004) zusammen. Weiterhin werden hier wichtige landschaftliche Motive gezeigt, die Franz Gertsch in seinen Gemälden und Holzschnitten immer wieder aufnahm: Waldweg (Campiglia Marittima) und Gräser. In den kleineren Räumen des Erweiterungsbaus des Museum Franz Gertsch werden einige Holzschnitte ausgestellt, die ebenfalls diese Motive sowie weitere zeigen: Silvia, Waldweg (Campiglia Marittima), Gräser, Pestwurz, Sommer und Meer. 

 

Museum Franz Gertsch
Cantonale Berne Jura
sa, 05.12.2026 – di, 28.02.2027

Das Museum Franz Gertsch nimmt an der Cantonale Berne Jura, der Jahresausstellung der Kantone Bern und Jura, teil. Die Ausstellung findet im Kabinett statt. Hier treten aktuelle Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern in einen Dialog miteinander und zeigen ein Spektrum von abwechslungsreichen, zeitgenössischen Positionen. Diverse Techniken und Materialien werden aufgegriffen.

 

 

Aus der Tradition der regionalen Weihnachtsausstellungen entstanden, leistet die Cantonale Berne Jura einen wichtigen Beitrag zur regionalen und nationalen Kunstförderung. Sie stärkt das Netzwerk der in den beiden Kantonen tätigen Ausstellungsinstitutionen und hat sich als vielseitige Plattform für Kunstschaffende und Publikum etabliert.

 

Die Cantonale Berne Jura ist ein Zusammenschluss von elf Ausstellungsinstitutionen, die in einer gemeinsamen Jahresausstellung das Kunstschaffen der Kantone Bern und Jura präsentieren. Die kantonsübergreifende Ausstellung findet seit 2011 jährlich statt und wird seit 2012 vom Verein Cantonale organisiert und getragen. Ein gemeinsamer Eintrittspass für alle Institutionen kann an den jeweiligen Ausstellungskassen bezogen werden und ermöglicht den kostengünstigen Besuch aller Häuser.

 

Zur Eingabe berechtigt sind alle professionellen Künstlerinnen und Künstler, die entweder im Kanton Bern oder Kanton Jura ihren Wohnsitz oder Arbeitsort haben oder einer der beiden Kunstszenen angehören.

 

Die Ausstellung wird kuratiert von Anna Wesle in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Jury.