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Psychiatrie-Museum Bern: Vom Tollhaus zur modernen Klinik

Die Zeiten, als man dachte, Menschen seien vom Teufel besessen, sind vorbei. Aber um sich klarzumachen, welchen Fortschritt die Psychiatrie machte, ist die Ausstellung im Psychiatrie-Museum mehr als nur lehrreich. Sie ist eindrücklich. Ein Rundgang führt vom Mittelalter bis zum Bau des «Tollhauses» im Jahr 1749. Weiter geht es über die Gründung der «Irren-, Heil- und Pflegeanstalt Waldau» bis zur heutigen Universitätsklinik.

Die Idee des Museums geht auf den Psychiater Walter Morgenthaler zurück. Er war es, der 1914 das Talent des Waldau-Künstlers Adolf Wölfli entdeckte. Er gab damit den Anstoss zur Beschäftigung mit der «Kunst der Geisteskranken». Und Morgenthaler war es, der erkannte, wie wichtig die Objekte in den Archiven der Klinik sind. Diesem Pionier der Psychiatrie ist es also zu verdanken, dass das heutige Museum für seine Wechselausstellungen auf hauseigene Exponate zurückgreifen kann.

Besucherinfo


Öffnungszeiten

Mi - Fr 14.00 - 17.00
Sa 14.00 - 17.00
auf Voranmeldung bis jeweils Freitag, 12.00
oder nach Vereinbarung
T: 031 930 97 56
altorfer@remove-this.puk.unibe.ch
info@remove-this.psychiatrie-museum.ch


Eintrittspreise
Fr. 10.–
Nichtverdienende Fr. 5.–
Führungen pauschal Fr. 80.–
Schulen Fr. 60.–

 

Schweizer Museumspass gültig

MuseumsPassMusées MPM gültig


  • ab Bahnhof
    Bus 10 (Waldeck), dann
    RBS-Bus 44 (UPD Waldau) –
    oder Bus 28
    ab Wankdorf Bahnhof oder ab Eigerplatz

  • RBS-Linie S7 (Worb)
    dann RBS 44 (UPD Waldau)

  • Ausfahrt Bern-Wankdorf
    Richtung Bolligen

  • Parkplätze vorhanden

  • Rollstuhlgängig

  • Café / Restaurant
    bei Aufnahmeklinik

  • Schweizer Museumspass gültig