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Aktuelle Ausstellungen

Die Bergmalerei hat in der Schweiz eine lange Tradition und eine boomende Gegenwart – auch oder gerade in Zeiten der digitalen Bildgestaltung. Schöne Berge sind nicht nur schön, sie sind auch unheimlich populär. Darauf reagiert das Alpine Museum der Schweiz mit einem Ausstellungsprojekt, das die Gemäldesammlung des Hauses ins Zentrum stellt: Wer malt hier eigentlich und warum? Was bedeuten diese Bilder den Menschen, die sie betrachten? Weshalb dieses Bedürfnis nach «schönen Bergen»?

 

Die Ausstellung «Schöne Berge» ist keine Kunstausstellung, auch wenn sie rund 150 Gemälde zeigt. Es sind die Sehnsüchte der Betrachtenden und die Motive der Malenden, die interessieren. Das Alpine Museum hat Bergmaler, Berggängerinnen, Städter, Schülerinnen zu ihrer Liebe und Leidenschaft für die Berge befragt. Ihre persönlichen Geschichten widerspiegeln sich in den literarischen Hörtexten des Lausanner Theaterautors Antoine Jaccoud. Doch was bleibt von der Schönheit, wenn die Käserin einer entlegenen Alp oder ein Alpentransit-Chauffeur von ihrem Blick auf die Berge berichten?

 

«Schöne Berge» ist eine Ausstellung über die Beziehungen der Menschen zu den Bergen. Sie geht den Bergsehnsüchten auf den Grund. Das Publikum gestaltet mit: Amateurmalerinnen sind zum öffentlichen Malen aufgefordert, Bergbildbesitzer können ihr Lieblingsbild einen Monat lang im Museum ausstellen – und alle sind eingeladen, die Fotos ihres bevorzugten Gipfels, in eine neue virtuelle Bergbildsammlung einzuspeisen.