




Schweizer Schützenmuseum: Scharf schauen
Scharf schauen die steinernen Schützenköpfe von der Fassade. Scharf ist auch die Sammlung des Museums. Logisch: Im Zentrum stehen alle Arten von Schützengewehren. Gegründet wurde das Museum 1885, in einer Zeit also, als die Schützenvereine wichtiger Teil des gesellschaftlichen und vaterländischen Lebens waren. Aus jener Epoche stammen auch wichtige Exponate: der grosse Silberpokal des niederländischen Königs Wilhelm III. und derjenige des deutschen Kaisers Wilhelm II.
So hat es hier nicht nur Gewehre, sondern auch Schützentrophäen, Uhren und Pokale. Hinzu kommen die Medaillen- und Münzensammlung und umfangreiches Bildmaterial im Zusammenhang mit dem Schützenwesen.
Und nicht vergessen: Am Luftgewehrschiessstand gilt es, scharf und genau
zu schauen. Beim Wissens- und Laserschiesswettbewerb ist zudem das Scharfdenken gefragt.
Eine Hommage an ausgewählte ehemalige Spitzenschützen, u.a Otto Horber, Fritz Kuchen, Karl Zimmermann, Emil Grünig, Dr. Rudolf und Dr. Willy Schnyder, Konrad Stäheli, Rolf Beutler etc.
Eine Kabinettausstellung im Schweizer Schützenmuseum, mit Objekten, die schwer ins Inventar einzuordnen sind, nach einer Idee der Abteilung visuelle Kommunikation der Hochschule der Künste Bern (HKB)
75/150 Jahre Rütlischiessen, 100 Jahre Schweizerischer Büchsenmacher- und Waffenhändlerverband, 100 Jahre Morgartenschiessen